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Derzeitiges staatliches Bio-Siegel nach der EG-Öko-Verordnung

Bio-Siegel nach der EG-Öko-Verordnung

Das staatliche Bio-Siegel markiert das "Bio-Minimum" aller Bio-Siegel. Hier kann man davon ausgehen, das die Lebensmittel z.B. nicht radioaktiv bestrahlt oder durch gentechnisch veränderte Organismen erzeugt wurden. Es dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden, dafür aber maximal 5% konventionell erzeugte Bestandteile enthalten sein, Wasser, Salz und Hefe gehören zu den wenigen erlaubten nicht ökologischen Zusatzstoffen.

Die Tierhaltung hat artgerecht zu erfolgen und die Fütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern, allerdings ist auch konventionelles Futter erlaubt, sowie konventioneller Dünger.

Die Höfe dürfen auch nebeneinander konventionellen Anbau betreiben. Produkte mit staatlichem Bio-Siegel findet man inzwischen in Supermärkten, Discountern und sogar in Fast Food Restaurants.

Durch die lasche EG-Öko-Verordnung kommt es zu gefährlichen Zusatzstoffen in Bio-Lebensmitteln, wie z.B. Nitritpökelsalz. Lesen Sie hier mehr über die Gefahren die damit verbunden sind.

Ökologischen Anbauverbände

Schon vor dem Staatlichen Siegel, welches 2001 in Kraft trat gab es zertifizierte Bio-Kost. Über 90 Prozent der Biohöfe sind in einem der ökologischen Anbauverbände organisiert. Die Anbauverbände liefern bessere Produkte, da Ihre Anforderungen wesentlich höher sind als die der EG-Öko-Verordnung. Als qualtitativer Spitzenreiter gilt hier der Anbauverband "Demeter".

Quellen und weiterführende Literatur:

[1] Derzeitige EG Öko Verordung: http://www.bmelv.de

[2] Bio Siegel - Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel

[3] Bio Siegel: http://www.bio-siegel.de