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Strommspartipps: Energie sparen mit dem Smart-Home

Die Zukunft, die wir früher nur aus Science-Fiction-Filmen kannten, ist heute in vieler Hinsicht Realität geworden. Automatisierung ist Teil unseres täglichen Lebens und auch aus unseren Wohnungen und Häusern kaum mehr wegzudenken. Dies fängt bei Treppenlicht-Zeitschaltern an und geht bis hin zu kleinen Saug-Robotern, die sich mit leisem Säuseln um den Staub unter unseren Betten kümmern. Das Smart-Home ist jedoch nicht nur etwas für bequeme oder schwer beschäftige Menschen, sondern auch für alle, die auf einfachstem Weg Energie sparen wollen. Ein paar Anregungen gibt es hier.

Energie sparen mit dem Smart-Home

Der kleine Alleskönner: Smartphone

Unser Smartphone ist ein wahres Multifunktionsgerät, das nicht nur unseren Kalender, Wecker oder Taschenrechner ersetzt, sondern auch als Aktivitäts- und Entertainment-Center dient. Innerhalb von Sekunden können wir Film-Streaming-Apps wie Netflix herunterladen oder unser strategisches Denken mit Apps wie von PokerStars verbessern. Und auch in modernen Häusern ist das Smartphone eine kleine Wunderwaffe, da es uns als Universal-Fernbedienung dabei hilft, die Temperatur zu kontrollieren, die Eingangstür und Fenster abzusichern oder die Lautsprecher eines Surround-Systems richtig einzustellen. Zusätzlich kann das Eigenheim sogar mit praktischen Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home ausgestattet werden, sodass auf Anfrage das Lieblingslied gespielt oder die Online-Suchmaschine konsultiert wird.

Strom aus mit Smart Power Strips

"Energiefresser" lauern oft da, wo wir sie am wenigsten vermuten. Wenn elektronische Geräte ausgeschaltet, aber trotzdem an das Stromnetz angeschlossen sind, verbrauchen sie Unmengen an Strom. Laut Statistik des US-amerikanischen Lawrence Berkeley Laboratory, machen Geräte im Stand-by-Modus in etwa 10% des gesamten Stromverbrauchs eines Haushaltes aus. Abhilfe schafft hier ein "Smart Power Strip". Obwohl der intelligente Helfer fast so aussieht wie eine normale Steckdosenleiste, kann er mit einer App oder einem Sprach-Assistenten verbunden werden. Nutzer erstellen Zeitpläne, um Licht, Klimaanlage, Wasserkocher, Kaffeemaschine und andere Geräte dann abzuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden.

Intelligent heizen

Energie sparen mit dem Smart-Home

Sobald draußen die Temperaturen fallen, werden im Eigenheim schnell alle Heizkörper voll aufgedreht. Diese Methode kann jedoch schnell teuer werden. Zum Glück gibt es mittlerweile intelligente Heizkörperthermostate zum energiesparenden und bedarfsgerechten Regulieren der Raumtemperatur. Die mit WLAN und Bluetooth ausgestatteten Thermostate regeln die Heizung entsprechend der gewünschten Temperatur. Nutzer können selbst Zeitpläne erstellen, sodass die Heizung niemals völlig umsonst läuft. Dank der Verbindung mit dem Smartphone ist es auch möglich, die Temperatur von unterwegs zu regulieren. Ist man zum Beispiel auf der Heimreise nach einem Urlaub, kann die Wohnung oder das Haus kurz vor dem Eintreffen beheizt werden.

Beleuchtung besser kontrollieren

Viele von uns vergessen manchmal das Licht auszuschalten, wenn wir einen Raum verlassen. Sind wir morgens in großer Eile, bleibt deswegen schon einmal ungewollt das Badezimmerlicht an und frisst den ganzen Tag über wertvollen Strom. Während bestimmte Energiesparlampen den Energieverbrauch bereits deutlich senken können, gibt es mittlerweile noch intelligentere Glühbirnen, die sich ganz von selbst abschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Die sogenannten "Smart Bulbs" sind mit dem WLAN verbunden und kompatibel mit gängigen Sprachassistenten. So lässt sich auch mühelos per Sprachbefehl das Licht dimmen. Von unterwegs aus kann via App überprüft werden, ob wirklich alle Lichter aus sind. Noch besser: Ist man gerade im Urlaub und möchte sich vor Einbrechern schützen, können die Lichter für ein paar Minuten an und dann wieder ausgeschaltet werden.

Innovative Smart-Geräte

Der Einsatz von intelligenten Haushaltsgeräten spart nicht nur Zeit, sondern oft auch Energie. Mit smarten Waschmaschinen wird nur so viel Energie verbraucht wie nötig. So wird zum Beispiel für nur leicht verschmutzte Wäsche auch weniger Wasser und Strom verwendet. Sind Waschmaschine, Geschirrspüler, Trockner und Mikrowelle mit dem Smartphone verbunden, können sie dem Nutzer auch Bescheid geben, sobald der Reinigungs- oder Erhitzungsprozess beendet ist, sodass die Geräte nicht im Stand-by-Modus unnötigen Strom verbrauchen. Alle Hobbyköche und Bäcker profitieren auch von Smart-Öfen: Je nach Beschaffenheit, Gewicht und Temperatur, werden Geflügel, Pizza, Kuchen & Co. in optimierter Hitze perfekt gegart und gebacken. So erhält man nicht nur ein zufriedenstellendes Endresultat, sondern spart auch Strom.

Die Smart-Home-Industrie hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnen können. Dies ist unter anderem auch auf die Beliebtheit von Smartphones zurückzuführen, die die meisten Nutzer immer bei sich tragen und zunehmend als persönliche Assistenten verwenden. Zusammen mit intelligenten WLAN-Geräten wird das Smartphone als Fernsteuerung in der Zukunft des Stromsparens deshalb unverzichtbar sein.

Bilder: pixabay.com